Die Aussicht vom Albishorn über den Zürichsee und die Stadt dahinter.

Um nach der Winterpause die Kondition herauszufordern, ist diese Tour für Bikerinnen und Biker wie geschaffen. Flache Abschnitte und herausfordernde Steigungen wechseln sich ab, während der Sihlwald mit kurzweiligen und bike-tauglichen Abschnitten belohnt.

Macht sich der Schnee langsam rar, können die begeisterten Bikerinnen und Biker unter uns das Velobein wieder über den Sattel schwingen. Die Route ist ein guter Konditionskompass: Reicht die Ausdauer nach der Winterpause für die über 800 Höhenmeter?

Langsames Erwachen

Der Weg führt anfangs über Landstrassen durch gemütliche Ortschaften. Der eher flache Start von Cham über Steinhausen Richtung Baar gibt mir die Chance, langsam aufzuwachen und mich nach der langen Winterpause an das Bike zu gewöhnen.

Zuerst die Arbeit…

Die erste Steigung begegnet mir gleich nach Deinikon. Der Puls jagt schneller in die Höhe als mir lieb ist – zum Glück stellt mich die Schotterstrasse vor keine technischen Hürden. Der Wald wird von Weidelandschaften abgelöst, doch die Steigung hält an. Bis in den Sihlwald hinein muss ich durchhalten.

… dann das Vergnügen

Kaum biegt die Route in den grossen Urwald ein, beginnt das Vergnügen. Weiche Waldwege und einfache Singeltrails wechseln sich ab. Immer wieder lassen die Bäume einzelne Sonnenstrahlen durch, während der Frühlingswind die Wolken über den Himmel jagt. Dieser Genuss währt ganze 7 Kilometer.

Ein letztes Aufbäumen

Kurz vor dem Ziel meldet sich der Berg ein letztes Mal. Das Ziel heisst schliesslich Albishorn und nicht Albishügel oder Albistal. Also trete ich erneut in die Pedale. Doch das nasse Wetter der letzten Tage hat die Erde aufgeweicht und wegen den unregelmässigen Wurzeln muss ich das Bike für kurze Abschnitte stossen. Mich ermutigt der Gedanke, dass es die letzte echte Steigung der Tour ist.

Goldiger Abschluss

Das Albishorn ist ein wunderbarer Aussichtspunkt und ich gönne mir eine Verschnaufpause. Doch die Aussicht auf den letzten Abschnitt der Tour zieht mich bald weiter. Bis nach Sihlbrugg geht der Weg fast ausschliesslich runter – über gemütliche Wurzelwege, gesäumt von hohen Bäumen. Einzelne verirrte Sonnenstrahlen tauchen den laubbedeckten Weg in goldiges Braun. Ein gelungener Saisonstart.

Im Sihlwald ist das Biken auf vielen Wegen verboten. Diese Wege sind mit entsprechenden Beschriftungen gut markiert und sollten beachtet werden.


Länge: 39.3 km tiefster Punkt: 414 m höchster Punkt: 900 m Höhenmeter auf: 825 m Höhenmeter ab: 825 m


Frühlingserwachen auf dem Albishorn

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